Im ersten Drittel konnte keine der beiden Mannschaften eine ihrer Chancen nutzten, obwohl es davon reichlich zu sehen gab. Gleich zu Beginn musste Niklas Treutle ordentlich ran, denn John Gilmour versuchte es von der blauen Linie aus linker Position, Niklas Treutle ließ abprallen, Matthias Plachta versuchte zwei Mal von rechts aus dem Slot den Rebound zu verwandeln, aber Treutle war dran. Matthias Plachta brachte den Puck kurz darauf zu Zach Solow, der es von halblinker Position versuchte, sein Schuss wurde von Austin Magera im Torraum geblockt. Aber auch Nürnberg kam zu Chancen und so brachte Greg Meireles den Puck in der 12. Minute von der rechten Bande zu Ryan Jones, der mittig von der blauen Linie abzog. Maximilian Franzreb war mit der Fanghand dran.
Nach knapp acht Minuten im zweiten Drittel machten die Adler dann ihren ersten Treffer. Alexander Ehl bekam die Scheibe, von der Bande, in die Mitte und traf aus zentraler Position direkt ins rechte Eck (28). Und so ging es im Mittelabschnitt dann weiter, denn dann übernahmen die Adler überwiegend die Partie. Kristian Reichel versuchte es von rechts aus dem spitzen Wickel, die Scheibe rutschte durch die Beine von Niklas Treutle und Nicolas Mattinen schob den Puck mittig aus dem Slot ins freie Tor (37). Kurz vor der zweiten Drittelpause setzte Mannheim dann noch einen drauf. Kristian Reichel bekam die Scheibe von rechts komplett frei in die Mitte, zog ab und netzte durch die Schoner von Niklas Treutle ein (40).
Im letzten Drittel kämpfen sich die Ice Tigers dann nochmal zurück. In Überzahl brachte Austin Magera die Scheibe über einen Querpass zu Thomas Heigl, der mit Geschwindigkeit kam, vor dem Tor aus linker Position abzog und ins lange Eck traf (44). In einem erneuten Powerplay passte Samuel Dove-McFalls die Scheibe quer zu Thomas Heigl, der über links Austin Magera bediente. Dieser nahm den Schuss aus halbrechter Position und traf ins rechte Eck (53). Eine 4-Minuten Strafe von Marcus Weber, aufgrund eines hohen Stockes nahm den Nürnberg Ice Tigers knapp sieben Minuten vor Schuss dann wieder ihren Schwung. Die Adler nutzten die Überzahl durch Nicolas Mattinen, der von Leon Gawanke bedient wurde und vor dem Tor einnetzte (58). Knapp eine Minute vor Ende der Partie machte es dann Leon Gawanke klar und traf mit einem langen Pass ins leere Tor (59).
Foto: Thomas Hahn
| 1. | 2. | 3. | Ergebnis | |
| Nürnberg Ice Tigers | 0 | 0 | 2 | 2 |
| Adler Mannheim | 0 | 3 | 2 | 5 |
Stimmen zum Spiel
Dallas Eakins (Mannheim): Wir machten heute ein geduldiges Spiel. Nürnberg hatte ein gekürztes Line-up und zeigte sich trotzdem vorallem mit weniger Verteidigern stark, wir mussten uns alles hart erarbeiten. Wir wollten defensiv sauber spielen, weil das Nürnberger Powerplay exzellent war und Strafen gezogen hat. Nach dem zweiten Gegentreffer konnten wir uns dann sammeln und auch mithilfe der vier Minuten Strafe, auch wenn man natürlich keinen Spieler bluten sehen will, das Spiel zu Ende spielen.
Mitch O’Keefe (Nürnberg): Wir haben das Spiel in den ersten zwei Dritteln nicht gut gestartet. Mannheim hat viel mehr Zweikämpfe gewonnen und diese über das ganze Spiel dominiert. Im dritten Drittel spielten wir dann lebendiger, das müssen wir aber über 60 Minuten zeigen. Wir nehmen das heutige Spiel als einen schnellen Realitätscheck mit und fokussieren uns auf Sonntag.
Tore
| Zeit | Torschütze | 1. Assistent | 2. Assistent | Bemerkung | |
| 0:1 | 27:59 | Ehl | Nieleck | Kühnhackl | |
| 0:2 | 36:04 | Mattinen | Reichel | ||
| 0:3 | 39:48 | Reichel | Plachta | ||
| 1:3 | 43:37 | T. Heigl | Magera | Cates | 5:4-Überzahl |
| 2:3 | 52:29 | Magera | T. Heigl | Dove-McFalls | 5:4-Überzahl |
| 2:4 | 57:16 | Mattinen | Gawanke | Macek | 5:4-Überzahl |
| 2:5 | 58:58 | Gawanke | ENG 5-6 |
Strafen
| Nürnberg Ice Tigers | 6 Min |
| Adler Mannheim | 6 Min |
Allgemeine Informationen
| Zuschauerzahl: | 6.026 |
| Schiedsrichter: | Marc Iwert, Jackson Kozari |
